Legasthenie in der Schule


Handreichungen für Lehrkräfte

Quelle: Herausgeber: BV Legasthenie und Dsykalkulie (2018) Ratgeber 5. Auflage 2018, 19 Seiten

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Viele Schulen sind überfordert

Die meisten Schulen sind mit dem Thema Legasthenie überfordert. Viele Lehrer wissen einfach nicht, wie sie mit solchen Schülern umgehen sollen. In der Aus- und Weiterbildung der Pädagogen spielt die Störung kaum eine Rolle.

Quelle: O.V. (2009) Focus- Schule (2), S. 1-4

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Wenn Buchstaben verrückt spielen

Drei bis fünf Prozent aller Kinder und Jugendlichen leiden an Legasthenie, Jungen häufiger als Mädchen. Die Betroffenen lassen einzelne Buchstaben weg, verwechseln sie oder fügen falsche hinzu.

Quelle: Lehmann, I. (2005) Focus- Schule (6), 1 Seite

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Weitere Quellenhinweise

Ratgeber Legathenie für Eltern, Lehrer und alle, die diagnostisch und therapeutisch für Kinder Verantwortung tragen

Quelle: Dummer-Smoch, L., Breuer, H., Weuffen, M. (1998). Ratgeber Legathenie für Eltern, Lehrer und alle, die diagnostisch und therapeutisch für Kinder Verantwortung tragen. Mannheim: Duden.

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Lese-Rechtschreibschwierigkeiten?

Quelle: Kortländer, M. (2010). Lese-Rechtschreibschwierigkeiten? Neue Akzente, (85), S. 38-39.

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Prävention von Lese-Rechtschreibschwierigkeiten

Quelle: Rückert, E., Kunze, S., Schillert, M., Schulte-Körne, G. (2010). Prävention von Lese-Rechtschreibschwierigkeiten. Kindheit und Entwicklung, 19 (2), S. 82-89.

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Loben, loben, loben

Quelle: Wilhelm, K. (2009). Loben, loben, loben. Psychologie Heute, 36 (5), S.15.

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Kinder und Jugendliche brauchen generell eine starke Lobby, insbesondere dann, wenn sie sich durch seelische und/oder körperliche Handicaps in ihrer unmittelbaren Umgebung gegenüber anderen Kindern und Jugendlichen benachteiligt fühlen.

Teilleistungsschwächen mit Störungen in der Wahrnehmung, Gedächtnisstörungen, Sprachstörungen und motorischen Störungen sowie Aufmerksamkeitsstörungen mit oder ohne Hyperaktivität mit extremen Bewegungsdrang oder deutlich spürbarer Zurückgezogenheit, mit Unaufmerksamkeit und erhöhter Impulsivität können zu Entwicklungs- und Lernbeeinträchtigungen führen. Unerkannt und mit Unverständnis begegnet, haben diese Beeinträchtigungen psychische- und Verhaltensauffälligkeiten zur Folge.

Kinder und Jugendliche mit Teilleistungsstörungen werden sehr schnell stigmatisiert und sozial ausgegrenzt.
Ohne frühzeitig einsetzende Therapie werden sie in der Gruppe, in der Schule zu Außenseitern und treffen nicht selten auch in der Familie auf wenig Verständnis.

Dabei benötigen diese Kinder und Jugendlichen mit Teilleistungsstörungen so unendlich viel Verständnis und emotionale Zuwendung, aber auch klar strukturierte Vorgaben und sie verblüffen uns immer wieder, wie kreativ sie Fähigkeiten entwickeln, ihre Schwächen zu kompensieren. Wenn wir Erwachsenen uns auf die vorhandenen Stärken dieser Kinder und Jugendlichen konzentrieren, werden diese ihr Umfeld in Erstaunen versetzen und Eltern, Erzieher/innen, Lehrer/innen für ihre aufgewendete Geduld belohnen.

Diesen Kindern und Jugendlichen mit Teilleistungsstörungen sowie deren Angehörigen gehört unsere ganze Aufmerksamkeit und Hilfe.