Verhaltenssüchte: Internetsucht geht mit unsicherer Bindung einher

Internetsucht
- Bindungsstil zwischen Eltern und Kindern
- Zusammenhänge zu ADHS und weiteren psychischen Erkrankungen

Quelle: Eichenberg, Christiane (2014) Deutsches Ärzteblatt Juni 2014, 269

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Pathologisches Glücksspielen: Prävalenz, Komorbidität, Diagnose und Hilfsangebote in Deutschland

Die Zahl pathologischer Glücksspieler, die sich in ambulanter oder stationärer Behandlung befanden, stieg in der Vergangenheit kontinuierlich an – eine Trendwende ist nicht zu erwarten. Schätzungen gehen derzeit von 103 000 bis 290 000 Betroffenen in Deutschland aus. Dies entspricht einem Anteil von 0,2–0,6 % in der Bevölkerung. In vielen Fällen geht die Spielsucht mit weiteren psychischen Erkrankungen einher. Die Kenntnis der Begleiterkrankungen soll den behandelnden Arzt zu gezieltem Nachfragen bezüglich des Spielverhaltens führen, um so die Chancen für eine Früherkennung zu erhöhen.

Quelle: Erbas, B., Buchner, G. (2012) Deutsches Ärzteblatt 109 (10), S. 173-179

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Therapie der Tabak­abhängigkeit

Die ärztliche Empfehlung und Beratung von Rauchern mit der motivierenden Gesprächsführung sind geeignet, eine Aufhörmotivation zu stärken. Behandlungsangebote auf der Basis verhaltenstherapeutischer Strategien unterstützen die Verhaltensänderung, medikamentöse Hilfen wie Nikotinersatz, Bupropion oder Vareniclin helfen bei der Überwindung der initialen Entzugssymptomatik. Niederschwellige Angebote wie Selbsthilfebücher, Telefonberatungen und internetbasierte Aufhörprogramme ergänzen das evidenzbasierte Behandlungsangebot. Durch eine Kombination medikamentöser und psychotherapeutischer Hilfen können Abstinenzquoten von bis zu 30 % nach einem Jahr erreicht werden.

Quelle: Batra, A. (2011) Deutsches Ärzteblatt 108 (33), S. 555-564

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Sammelsucht im Kindes- und Jugendalter: Kaum Therapieangebote

Sammelsucht beginnt oft schon in der Kindheit. Kinder und Jugendliche, die krankhaft horten und sammeln, zeigen ähnliche Symptome wie betroffene Erwachsene: Sie sammeln im Übermaß nutzlose Dinge, können sich von Gegenständen nicht trennen und halten keine Ordnung. Dies hat nicht nur ständige Ermahnungen und Streitigkeiten mit den Eltern zur Folge, sondern kann auch zu unhygienischen Zuständen im Kinderzimmer führen, zum Beispiel wenn Nahrungsmittel oder Tierkadaver versteckt werden. Als Grund geben Kinder oft an, dass es sich um Erinnerungsstücke handelt, mit denen sie sich emotional verbunden fühlen. Weitere Gründe sind, dass sich das Sammeln einfach „richtig anfühlt“, dass man die Dinge irgendwann brauchen könne oder dass man potenziellen Mangelzuständen vorbeugen müsse.

Quelle: Sonnenmoser, M. (2011) Deutsches Ärzteblatt PP 10, S. 378

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Starke Kinder brauchen starke Eltern - Familienbezogene Suchtprävention

Dokumentation eines Modellprojekts der Bundesarbeitsgemeinschaft Katholischer Familienbildungsstätten in Zusammenarbeit mit der BZgA.

Quelle: Herausgeber: BZgA (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung) (1999) Band 07, 139 Seiten

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Starke Kinder

Mütter und Väter, die ihre Kinder bei der Entwicklung zu selbstbewussten, starken Persönlichkeiten unterstützen, machen sie auch stark für ein Leben ohne Suchtmittel. Das Elternmagazin gibt hierfür auf unterhaltsame Art Anregungen und Tipps für den Erziehungsalltag. Die „Palette“ reicht vom  Gummibärchen-Frust-Essen wegen schlechter Schulnoten bis hin zu den ersten Erfahrungen mit Tabak und Alkohol. Wie Eltern angemessen reagieren und im „ganz normalen Wahnsinn“ der Erziehung gelassen bleiben können - davon berichten zahlreiche Beiträge sowie ein Interview mit einer Familienberaterin.

Quelle: Herausgeber: BZgA (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung) (2010) Auflage: 1.35.07.10, 32 Seiten

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Alkohol wir reden drüber

Ein Ratgeber mit alltagspraktischen Informationen, Tipps und Unterstützungsangeboten für die Eltern im Hinblick auf möglichen Alkoholkonsum ihrer heranwachsenden Kinder

Quelle: Herausgeber: BZgA (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung) (2007) , 22 Seiten

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Ein Angebot an alle, die einem nahestehenden Menschen helfen möchten: Alkohol, Medikamente, illegale Drogen, Nikotin, süchtiges Verhalten?

Eine Broschüre mit Informationen und Ratschlägen zu Alkohol, Medikamenten, illegalen Drogen, Nikotin und süchtigem Verhalten

Quelle: Herausgeber: BZgA (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung) (2009) Auflage: 4.100.08.09, 32 Seiten

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gesund und munter - Heft 6: Nichtrauchen

Das 20-seitige Heft enthält Sachinformationen zum Thema, einen Elternbrief und 10 Kopiervorlagen inkl. Lösungen. Es werden u. a. folgende Themen angesprochen: Was ist ein starker Typ? - Wie ist das mit dem Nein-Sagen? - Vom Rauchen und Nichtrauchen - Wo bleibt der Zigarettenrauch? - Was Nichtrauchen wert ist … - „Nichtrauchen ist echt stark!“ - Hier wird geworben

Quelle: Herausgeber: BZgA (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung) (2004) , 20 Seiten

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Diagnostik und Therapie von Suchtstörungen im Kindes- und Jugendalter

Der Konsum von Alkohol und illegalen Drogen stellt für die meisten Jugendlichen ein vorübergehendes Entwicklungsphänomen dar. Hat sich jedoch eine Abhängigkeit manifestiert, leiden sie meist zusätzlich unter psychischen Komorbiditäten, was eine besonders differenzierte Therapie erfordert.

Quelle: Thomasius, R. (2009) Ärztliche Praxis Pädiatrie (5), S. 22-26

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