Wir in der Schule: Autismus

"Wir in der Schule:
Chronische Erkrankungen und Behinderungen im Schulalltag - Informationen aus der Selbnsthilfe"

  • Erscheinungsformen
  • Ursache / Diagnose / Prognose
  • Behandlung
  • Hinweise für Lehrkräfte
  • Selbsthilfe / Patientenorganisationen
  • Materialien für Lehrkräfte
  • Internetadressen

Quelle: BAG SELBSTHILFE (2016) Broschüre, Autismus (Doppelseite), Gesamt: 158 Seiten

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Was tun, wenn Schüler Autismus haben?

Erklärungen - Hilfemaßnahmen - Beispiele

Herausgeber:
Birgit Carl, Wichern-Schule, Private Schule für Kranke des
Diakonischen Werkes Würzburg e. V., Würzburg
Priv.-Doz. Dr. Regina Taurines, Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie,
Psychosomatik und Psychotherapie des Universitätsklinikums Würzburg

Quelle: Seminararbeit von Studenten der Uni Würzburg (2015) Broschüre , 28 Seiten

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Asperger-Syndrom: Alltagspraktische Tipps

Ein Buch insbesondere für betroffene Mädchen und Frauen

Quelle: Sappok, Tanja (2014) Deutsches Ärzteblatt 111(17), 754

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Autistische Störungen und Intelligenzminderung

Die Diagnose einer autistischen Störung beruht auf der Beschreibung des Verhaltens, unabhängig von der Intelligenz. Die wesentlichen Merkmale und Kernsymptome, die zur Diagnose eines Autismus führen, sind in der internationalen Klassifikation der Krankheiten der WHO zusammengefasst. Nach ICD-10 müssen qualitative Beeinträchtigungen im Bereich der sozialen Interaktion und der Kommunikation vorliegen.
Die Störung ist außerdem charakterisiert durch eingeschränkte, sich wiederholende und stereotype
Verhaltensmuster, Interessen und Aktivitäten.
Diese Störungen müssen vor dem 36. Lebensmonat
vorhanden sein.

Quelle: Noterdaeme, M., Enders, A. (2008) Pädiatrische Praxis 72(1), S. 39-49

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Belastungen und Unterstützungsbedarf von Eltern autistischer Kinder

Autistische Störungen gehören zu den tiefgreifenden Entwicklungsstörungen im Kindesalter. Zum autistischen Spektrum gehören der frühkindliche Autismus, der atypische Autismus und das Asperger-Syndrom. Es handelt sich um eine Gruppe von Störungen, die durch Beeinträchtigungen der sozialen Interaktion, Auffälligkeiten in der Kommunikation sowie durch stereotype, repetitive Verhaltensweisen und eingeschränkte Interessen gekennzeichnet ist. Die Intelligenz der Kinder variiert von schwerer geistiger Behinderung bis zu überdurchschnittlicher Intelligenz.

Quelle: Jungbauer, J. / Meye, N. (2008) Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie 57 (7), S. 525-535

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Das Asperger-Syndrom - eine Autismus-Spektrum-Störung

Die Kernsymptome des Asperger-Syndroms zeigen eine entwicklungspsychologische Variabilität, bleiben aber bis ins Erwachsenenalter als persistierende und tiefgreifende Symptomatik erhalten. Zwar verbessert sich bei der Mehrzahl der Betroffenen graduell das Kontakt- und Sozialverhalten, wenn man es mit der diesbezüglichen Symptomatik im Kindes- und Jugendalter vergleicht. Auch werden gewisse Routinen im Alltag besser bewältigt, jedoch bleiben die basale Kommunikationsstörung, vielfach auch Stereotypien, die eingeschränkten Interessen und auch die eingeschränkte Fähigkeit zur Kontaktaufnahme mit anderen Menschen erhalten. Der Verlauf ist insgesamt sehr variabel. Zwar ist die Prognose beim Asperger-Syndrom besser als beim frühkindlichen Autismus, dennoch hängt der Verlauf nicht nur von guten kognitiven und sprachlichen Fähigkeiten ab. Das Auftreten von komorbiden Erkrankungen beeinträchtigt deutlich die weiteren Entwicklungsmöglichkeiten und die Prognose.
 

Quelle: Remschmidt, H. / Kamp-Becker, I. (2007) Deutsches Ärzteblatt 104 (13), S. A 873-A 882

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Das Asperger Syndrom im Erwachsenenalter

Das Asperger-Syndrom kann im Erwachsenenalter anhand einer sorgfältigen Anamnese, einer Fremdanamnese – insbesondere auch der Kindheit – und einer genauen klinischen Untersuchung diagnostiziert werden. Erhebliche psychosoziale Beeinträchtigungen erstrecken sich über berufliche, soziale und partnerschaftliche Lebensbereiche. Die genaue Ätiologie ist ungeklärt, wahrscheinlich besteht eine multifaktorielle Genese mit genetischen, neurobiologischen und psychosozialen Ursachen. Wenngleich noch keine spezifischen, empirisch überprüften Therapiekonzepte etabliert sind, scheinen psychotherapeutische Behandlungsverfahren (strukturierende, direktive Interventionen) sinnvoll – bei komorbiden Störungen gegebenenfalls in Ergänzung mit einer medikamentösen Therapie.

Quelle: Roy, M. / Dillo, W. / Emmerich, H.M. / Ohlmeier, D. (0) Deutsches Ärzteblatt 106 (5), S. 59-64

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Weitere Quellenhinweise

Integration von Kindern mit autistischen Verhalten

Quelle: Wosnitza, H. (2010). Integration von Kindern mit autistischen Verhalten. Landeselternrat der Gesamtschulen in NW e.V. (2), S. 15-19.

Die Veröffentlichungsrechte liegen ausschließlich beim Verlag

Autismus-Spektrum-Störungen / Diagnostik und Therapie von Autismus-Spektrum-Störungen im Kindesalter

Quelle: Kamp-Becker, I., Duketis, E., Sinzig, J., Poustka, L., Becker, K. (2010). Autismus-Spektrum-Störungen / Diagnostik und Therapie von Autismus-Spektrum-Störungen im Kindesalter. Kindheit und Entwicklung, 19 (3), S. 141-157.

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Episodische Gedächtnisleistungen bei Patienten mit Autismus-Spektrum-Störungen

Quelle: Nehrkorn, B., Konrad, K., Fink, G., Herpertz-Dahlmann, B. (2010).  Episodische Gedächtnisleistungen bei Patienten mit Autismus-Spektrum-Störungen. Kindheit und Entwicklung, 19 (3), S. 158-167.

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