Wir in der Schule: Tourette-Syndrom

"Wir in der Schule:
Chronische Erkrankungen und Behinderungen im Schulalltag - Informationen aus der Selbnsthilfe"

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  • Ursache / Diagnose / Prognose
  • Behandlung
  • Hinweise für Lehrkräfte
  • Selbsthilfe / Patientenorganisationen
  • Materialien für Lehrkräfte
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Quelle: BAG SELBSTHILFE (2016) Broschüre, Tourette-Syndrom (Doppelseite), Gesamt: 158 Seiten

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Tourette-Syndrom und andere Tic-Störungen

in Kindheit, Jugend und Erwachsenenalter

"Hintergrund: Das Tourette-Syndrom ist eine chronisch verlaufende kombinierte motorische und vokale Tic-Störung mit Beginn im Kindesalter. Es tritt bei etwa 1 % aller Kinder mit sehr unterschiedlichem Schweregrad auf. Vorübergehende, meist nur leicht ausgeprägte Tics kommen sogar bei bis zu 
15 % aller Kinder im Grundschulalter vor. Bis zur Diagnose vergehen oft mehrere Jahre."

Quelle: Ludolph, Andrea G.; Roessner, Veit; Münchau, Alexander; Müller-Vahl, Kirsten (2012) Deutsches Ärzteblatt 109 (48), 821-828

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Leben mit Tics

Blinzeln, Zucken, obszöne Wörter schreien – für Betroffene und ihre Umwelt sind Ticstörungen peinlich. Rund eine Million Menschen in Deutschland sind betroffen. Viele Menschen kennen die Störung nicht, weshalb sie ärgerlich oder ängstlich reagieren.

Quelle: Vorwerk-Gundermann, L. (2011) Focus-Online , S. 1-5

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Tic-Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen

Tics sind grundsätzlich als ein hirnorganisch bedingtes Symptom zu verstehen. Es ist das kennzeichnende Merkmal jeder Tic-Störung. Tics werden als bedeutungslos erlebt und dienen keinem Zweck. Sie können (in Abhängigkeit von der Qualität) in motorische und vokale Tics eingeteilt werden und (in Abhängigkeit von der Komplexität) in einfache und komplexe Tics. Tics können einzeln, mit zum Teil langen tic-freien Intervallen auftreten, sich aber auch in Serien manifestieren, bei denen mehrere Tics derart rasch aufeinander folgen, dass eine Differenzierung einzelner Tics nicht mehr möglich ist. Nicht selten treten motorische und vokale Tics kombiniert auf.

Quelle: Müller-Vahl, K. (2010) Pädiatrische Praxis 75 (4), S. 561-572

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Tourette-Syndrom: Ursachen noch im Dunklen

Beim Tourette-Syndrom, das nach dem französischen Nervenarzt Dr. Georges Gilles de la Tourette benannt ist, handelt es sich um eine neuropsychiatrische Erkrankung, die sich vorwiegend in Tics äußert.

Quelle: Sonnenmoser, M. (2004) Deutsches Ärzteblatt 101 (11), S. 530

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Tic-Störungen: Reaktionsumkehr und Expositionsbehandlung besonders effektiv

Zahlreiche Studien wurden in den letzten zehn Jahren über die Therapie der Tic-Störungen veröffentlicht. Auf dieser Grundlage haben die Autoren eine kritische Übersicht zu den neuen Therapiestandards erstellt. Tic-Störungen werden immer häufiger multimodal behandelt. Ein Behandlungsbaustein ist die Pharmakotherapie.

Quelle: O.V. (2005) Deutsches Ärzteblatt 102 (9), S. 417

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Weitere Quellenhinweise

Komorbiditäten bei ADHS - wie zu (be)handeln ist

Quelle: O.V. (2009). Komorbiditäten bei ADHS - wie zu (be)handeln ist. Kinder- und Jugendarzt, 40 (7), S. 495.

Die Veröffentlichungsrechte liegen ausschließlich beim Verlag

Diagnostik und Therapie von Tic-Störungen und psychiatrischen Begleiterkrankungen

Quelle: Roessner, V., Rothenberger, A., Müller-Vahl, K. (2008). Diagnostik und Therapie von Tic-Störungen und psychiatrischen Begleiterkrankungen. Kinderärztliche Praxis, 79 (2), S. 90-96.

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Die Behandlung von Tics

Quelle: Müller-Vahl, K. (2008). Die Behandlung von Tics. Pädiatrische Praxis, 72 (2), S. 189-198.

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